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Zwei vierte Plätze für Wohnster Prellballnachwuchs bei den DJM

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Am vergangenen Wochenende haben die besten jugendlichen Prellballer Deutschlands sich den Titelkämpfen in Berlin gestellt. Vom MTV Wohnste hatten sich gleich drei Mannschaften hierfür qualifiziert und zwei schrammten nur knapp am Podestplatz vorbei. Am Samstagvormittag hat zunächst die weilbliche und männliche Jugend elf bis 14 Jahre ihre Gruppenspiele getätigt. Hier hatten Marisa Wichern, Mandina Klindworth, Corlotta Priess, Lea Colmsee, Bana Alhaj Ali, Carolina Halm und Insa Wölbern ein sehr starkes Gegnerfeld. Sie unterlagen in ihren Spielen gegen den TV Sottrum (23:41), dem SV Weiler (23:39), dem VfL Waiblingen (23:37) und sehr knapp dem TV Kierdorf (28:31). Somit belegten sie einen fünften Gruppenplatz und spielten am Sonntag um die Plätze sieben bis zehn. Die Jungs haben sehr spannende Spiele gezeigt und begannen mit zwei Unentschieden gegen den VfL Lichtenrade (31:31) und den TV Kierdorf (32:32). Dem folgte ein deutlicher Sieg gegen den VfL Waiblingen (43:18) und ein spannendes Spiel bis zum Ende gegen den TV Freiburg St. Georgen (31:35). Hierdurch erlangten Jannes Höyns, Tom-Jannis Klindworth, Michel Nutbohm, Silas Heins, Till Schnackenberg und Abdulkarim Alhaj Ali einen dritten Gruppenplatz und hatten sich damit für die Spiele am Sonntag um die Plätze eins bis sechs qualifiziert. Das war schon eine Steigerung zum vergangenen Jahr. Die Mädels der Altersklasse 15 bis 18 Jahre, Kaya Schwarz, Katharina Rann, Julina Ehlert und Franziska Dohnalek, hatten dann Nachmittags ihre Gruppenspiele. Auch sie hatten ein starkes Gegnerfeld und unterlagen dem MTV Eiche Schönebeck (22:39) und dem TV Winterhagen (23:37), siegten aber gegen den ATV Bonn (39:21) und dem TSV Babenhausen (35:25). Damit holten auch sie den dritten Gruppenplatz und qualifizierten sich ebenfalls für die Spiele um die ersten sechs Plätze am Sonntag. Die beiden Wohnster Jungs dieser Altersklasse, Tjark Meyer und Jannik Dohnalek, haben die Mannschaft des TV Sottrum verstärkt. Sie waren mit nur einem Sieg eigentlich schon in der Gruppenphase ausgeschieden, doch Markoldendorf gewann etwas überraschend gegen Bad Lippspringe und so mussten diese drei Teams noch einmal gegeneinander antreten und hier setzte sich die Sottrumer A-Jugend durch und holte sich das letzte Ticket für die Endrunde am Sonntag. Am Sonntag ging es für die jungen Mädels früh los, sie spielten gegen den TV Freiburg St. Georgen (25:42) und erneut gegen den TV Kierdorf (24:30). Sie zeigten ihre Weiterentwicklung, kamen jedoch über Platz zehn nicht hinaus. Alle können aber noch ein weiteres Jahr in dieser Altersklasse spielen. Im Spiel um den Einzug ins Halbfinale haben die jungen Jungs ein absolut spannendes Spiel gegen den SV Weiler geliefert. Der hauchdünne Sieg mit (35:34) brachte die Jungs ins Halbfinale. Hier trafen sie erneut auf den TV Freiburg St. Georgen, gegen die sie in der Gruppenphase noch knapp verloren. Doch die Wohnster konnten diesmal nicht mithalten und verloren mit 24:34. Beim Spiel um die Bronzemedaille, gegen den TV Winterhagen, machten die Jungs es wieder sehr spannend und die letzten Sekunden entschieden das Spiel. Hier unterlagen die Wohnster mit nur einem Ball (34:35). Sie nahmen einen erfolgreichen Platz vier mit nach Hause und können auch alle eine weitere Saison in dieser Altersklasse mitspielen. Den Titel holte souverän der TV Sottrum. Die Spannung konnte auch die weibliche A-Jugend aufrechterhalten. In dem Kreuzspiel um ihren Einzug ins Halbfinale trafen sie auf den TSV Marienfelde. Diese waren tags zuvor zweiter in der anderen Gruppe geworden. Einen drei-Bälle- Rückstand in weniger als zwei Minuten zu drehen, wenn im bisherigen Spiel nicht viele Punkte hin und her gingen, ist nicht erfolgsversprechend. Doch die Mädels haben ihr Spiel bis zur letzten Sekunde durchgezogen und gekämpft. Und so holten sie sich Unentschieden und mussten in die Verlängerung. Hier legten die Mädels gleich los, hielten sich die Bälle besser in der Annahme und gaben eine schnelle Führung nicht wieder her. Am Ende gewannen sie mit 44:40 und lagen sich freudestrahlend in den Armen. Im Halbfinale gegen den MTV Eiche Schönebeck haben sie zwar besser gespielt als in der Gruppenphase, konnten aber nicht gegen die Bremer mithalten und verloren mit 25:37. Eiche Schönebeck verteidigte anschließend auch souverän ihre Titel. Im Spiel um Platz drei und vier kam es zu einem Derby gegen den Dauerkonkurrenten TV Sottrum. Hier war ein wenig die Luft raus. Lief die 1.Halbzeit noch recht ausgeglichen, so unterlagen sie am Ende mit 26:32. Drei von vier Spielerinnen können sogar noch zwei weitere Jahre in der A-Jugend spielen, so dass hier noch einiges zu erwarten ist. Die männliche A-Jugend mit dem TV Sottrum hatten in ihrem Kreuzspiel den späteren Deutschen Meister als Gegner. Sie unterlagen mit (31:42). Im Spiel um Platz fünf und sechs unterlagen sie mit nur zwei Bällen gegen den VfL Waiblingen (37:39). Das Trainer- und Betreuerteam: Thea Heppner-Wiese, Udo Ehlert und Peter Flamme waren mit den Leistungen aller Spielerinnen und Spieler mehr als zufrieden. Toll war auch, das viele Eltern und Fans dabei waren. Einige fuhren aufgrund der Ergebnisse vom Samstag sogar am Sonntagmorgen noch ganz früh nach Berlin und unterstützten die Teams. Die weibliche A-Jugend in Erwartung des nächsten Angriffs vom Gegener. V.l.: Kaya Schwarz, Katharina Rann, Julina Ehlert und Franziska Dohnalek zeigten sehr gute Spiele und scheiterten erst im Spiel um Platz 3.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. Mai 2018 um 09:00 Uhr  

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